Mittwoch, 22. August 2012

El-Flamingo Grossglockner Filmtrip


Die Planungen für einen Film-Trip begannen schon im späten Winter nach der Premiere unseren Filmes [11]. Mehrere Ziele und wunderbare Locations standen zur Auswahl. Leider mussten wir jedoch Abstriche machen, da wir all zu schnell keine Sponsoren auftreiben konnten, die uns finanziell unter die Arme greifen wollten. So lagen die Planungen für einen super ausgefallenen Trip erst mal auf Eis und es zögerte sich bis Ende Juli hin, bis etwas dingfest gemacht wurde.
Zu guter Letzt planten Philipp und Max spontan einen Trip zum Grossglockner. Philipp hat eine Woche zu vor schon mal den gesamten Spot ausgescheckt und hatte schon eine grobe Vorstellung wie es am Ende aussehen könnte.

So fahren wir Letzt endlich doch ziemlich spontan in die geliebten Alpen. Auto vollgepackt, alle Mann quer durch die Republik eingesammelt und ab geht’s in die Berge. Kurz vor Schließung der Passstraße des Glockners kommen wir noch pünktlich an und fahren über den Berg zu unserer Ferienwohnung, die wir für ca. eine Woche etwas außerhalb vom verschlafenen Ort Heiligenblut bewohnen. Abends wird nochmal eine Büchse Ravioli aufgemacht und die gröbsten Dinge für die anstehenden Filmarbeiten geplant. Früh gehen wir schlafen, um genug Kraft für den kommenden Tag zu haben.

Um 7 Uhr klingelt der Wecker, doch wie das immer so ist, wollen alle am liebsten liegen bleiben. Außer unser lebender Wecker, Herr Becker, der schmeißt alle pünktlich aus dem Bett und kocht Kaffee. Nach einem kleinen Frühstück packen wir unser Zeug zusammen, laden die Räder auf und fahren zum kleinen urigen Supermarkt in Heiligenblut. Dort decken wir uns mit einer obligatorischen Brotzeit und einem Vanille Traum oder Eiscafe ein.
Dann geht es hinauf auf den Berg zum Spotcheck. Max und ich rollen uns locker ein und Mülli und Becker checken schon die ersten Positionen aus und alle lassen Ihre Ideen fließen.

Nach ca. einer Stunde Spot-Check beginnen wir zeitig. Da das Wetter in den Bergen sich ziemlich schnell verändern kann, verbringen wir leider auch viel Zeit damit, auf besseres Wetter zu warten, von Spot zu Spot zu fahren, Langeweile zu vermeiden in denen wir entweder eine Brotzeit einlegen oder den üblichen Unfug, wie „rumalbern“ und „rumdatteln“ treiben.

Doch bei relativ positiven Wetterumschwüngen muss man den Hebel sofort umlegen und jeden Sonnenstrahl ausnutzen.

Am Ende des Drehtages haben wir immer die super Gelegenheit und können oben vom Pass bis unten ins Tal einen ca. 15 minütigen Downhill fahren. Der gibt einem nochmal den Rest und wir verbringen den Abend nur noch damit etwas zu essen und werten die Aufnahmen des Tages aus. Ab und zu motivieren wir uns und holen uns eine kleine Abkühlung im Fluss oder im Gletscherbach. Wobei ersteres angenehmer ist, da man sich nicht total alles abfriert.

Die Drehtage sehen alle eigentlich ziemlich ähnlich aus.
Doch als am dritten Tag der Pass völlig im Nebel versinkt nutzen wir die Situation und machen ein bisschen Sightseeing und fahren hinauf zum Glockner und schauen uns den ein oder anderen Wasserfall an und erkunden weiterer Spots.

Am Vorabend des vorletzten Tag fällt uns dann doch auf, das wir noch einiges zu tun haben und wir müssen uns notgedrungen einige Ideen einfallen lassen, was wir bei schlechtem Wetter für Alternativen haben und was wir noch dringend in den Kasten bekommen müssen. So stehen an den letzten beiden Tagen nochmal richtig „hardcore-filming“ an. Wir verbringen den Vorletzten Tag von Morgens 8 Uhr bis Abends 19 Uhr auf dem Berg und können völlig erschöpft aber auch erleichtert in die Ferienwohnung fahren und gönnen uns eine leckerer Pizza in einem kleinen Bistro in Heiligenblut.

Doch damit nicht genug. Am letzten Tag geht es nochmal richtig früh raus und wir drehen den „Introshoot“ zu Ende, räumen unsere Sachen zusammen und fahren Richtung Lienz um letzte Aufnahmen in den Kasten zu bringen.






Max und ich waren noch ziemlich müde vom Vortag und müssen uns echt zusammenreißen um nochmal möglichst alles rauszuholen. Nach der Brotzeit dreht Max nochmal richtig am Gas und
kann mich auch nochmal motivieren, möglichst viel „stehen zu lassen“.
Die Session beenden wir dann am Bergsee mit einer entspannten und erfrischenden Badesession.

Gegen 17 Uhr fahren wir dann wieder Richtung Heimat und lassen die Berge, mit richtig ordentlichen Aufnahmen, hinter uns.

Wieder einmal haben Mülli, Becker, Mäxchen und ich eine wunderbare aber doch echt anstrengende Woche hinter uns gebracht und können uns auf die Nächste „Feathered Frineds“-Folge freuen.

Vielen Dank nochmal für den super Support an Max Eltern und deren Firma 3-K Kruse und den Jungs vom MG-Fashion-Store die uns mit Shirts ausgestattet haben. Solche Unterstützung wünscht man sich!!!



Die Episode kommt in den nächsten
Wochen und ihr dürft gespannt sein.

Bis dahin solltet ihr noch mal den Sommer und das super Wetter ausnutzen.

 Ride on!






 


Summer-Times


Endlich ist es soweit! Der kalendarische Sommer
hat begonnen, doch das Wetter hier in
Deutschland will irgendwie nicht mitspielen.
Dennoch laufen die Vorbereitungen für unser
neues Filmprojekt und wir sind viel am Spots
checken und am schaufeln.


Neben dem shapen sind wir natürlich auch fleißig am radeln. Doch wie auch schon im letzten Jahr hält mein Verletzungspech an. Bei einer entspannten Dirtjump-Session mit Dennis, Philipp und noch ein paar weiteren Dudes knalle ich zu schnell in einen Anlieger, übershoote und lande unspektakulär in der Wiese. Sofort merke ich, das die Bänder im Sprunggelenk mal wieder ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Naja, mittlerweile habe ich mich schon fast dran gewöhnt, irgendwo ein „Weh-wechen“ zu haben. Nach dieser Aktion schmolle ich nur
                                                                                   noch mit dickem Knöchel im Auto.

                                                                                   Cheerio!





Crema-Short-Race Willingen


Beim Crema-Short-Race, welches im Rahmen des Bike-Festivals in Willingen ausgetragen wurde, konnte ich einen guten 4. Platz einfahren. Das Rennen wurde auf dem Übungsparcours hinter der Eishalle in Willingen ausgetragen. Es gab 2 Heats und ein kleines Finale. Jeweils die ersten 4 aus jedem Heat kamen sofort ins Finale. Die 5. bis 8. Platzierten hatten dann noch die Möglichkeit sich im kleinen Finale für den Endlauf zu qualifizieren. In meinem Vorlauf konnte ich sicher mit dem 3 Platz ins Finale einfahren. Die Konkurrenz war ziemlich stark und ich musste nach 3 von 5 Runden im Finale den 3. Platz leider abgeben.

Doch das Rennen macht einen Heidenspaß und ich würde mich freuen nächstes Jahr wieder dort an den Start gehen zu können.

Mega-Sports Marathon 2012


Die Sonne scheint und es sind angenehme 20 Grad, die vorherigen Tage hat es viel geregnet, das man von einer aufgeweichten und matschigen Strecke ausgehen kann. Dennoch lädt das Wetter zum Radfahren ein und die ca. 1700 Starter finden sich in den Startblöcken zum Frühjahres-Klassiker ein.

Um viertel vor 11 werden alle Starter der 55 Km und 100 Km Runde auf den bergigen und Kraftraubenden Kurs geschickt. Natürlich geht es in der neutralisierten Startphase von ca. 2 Km schon heiß her. Jeder will eine schnelle Gruppe kriegen und niergends im Trail hinter einem nicht so technische starken Fahrer landen.

Mir gelingt dies überhaupt nicht, schon nach den ersten 5 Km empfinde ich das Wetter als ziemlich unangenehm. Als es dann in den Wald geht, ist es bei mir schon zu spät und ich bin durch mein langsameres Tempo hinter vielen Fahrern gelandet, denen die matschigen Streckenverhältnisse zu schaffen macht. In den Abfahrten und technischen Stellen der Strecke kann ich immer einige Positionen nach vorne fahren. Nach ca. 1 Stunde passierte dann das, was ich unbedingt versucht habe, zu verhindern. Doch vergebens! Ich stürze und meine Beine fangen an zu krampfen! Trauriger Moment, wenn man ein hartes Trainingslager und einige Trainingseinheiten hinter sich hat und eigentlich fit fühlt.

Naja, Hauptsache ins Ziel kommen und Spaß haben steht ab jetzt an auf dem Plan. Die Abfahrten machen weiterhin einen Heiden Spaß, doch die Beine schmerzen immer mehr und verkrampfen immer häufiger und stärker!

Ich kämpfe mich irgendwie alle kraftraubenden Berge hoch und komme dann irgendwie total ausgelaugt ins Ziel! Die Zeit bleibt knapp unter 3 std. stehen. Eigentlich war es mein Ziel, unter der Zeit vom letzten Jahr zu bleiben, doch die Wetterbedingungen und sonstigen Umstände lassen das leider nicht zu.

Beim nächsten mal kann es nur besser werden. Next race will come!