Freitag, 12. September 2014

Good times in Portes du Soleil

entspanntes Liften im ganzen Ski-bzw. Bikegebiet
Es war mal wieder so weit.
Mein Kumpel Phillip und ich beschlossen kurzfristig für 3 Tage in die Berge zu fahren.
Was heißt hier eigentlich kurzfristig. Eigentlich haben wir diesen Trip schon das ganze Jahr angepeilt, aber es nie geschafft etwas fest zu machen.


Da wir auch relativ spontan zur Eurobike wollten und ja sowieso in den Süden mussten, bot sich eine weiterfahrt ja an. Kurzerhand sahen wir uns in Châtel an der Liftstation mit Phillips Bully stehen und konnten den nächsten Morgen gar nicht abwarten.


Auszug aus der Biketastic-App.
Da wir erst vor knapp 4 Jahren das erste und bis dato einzige mal erst in Portes du Soleil waren, fuhren wir uns erst mal in Châtel warm und überlegten dann recht spontan rüber nach Morzine zu travlen.


Unser Plan haute hin und wir schafften auch noch die Rückfahrt pünktlich, bevor die Lifte schlossen und wir ans hiken müssten.
So standen an diesem Tag knappe 90 Km + 7.000 Höhen bzw. Tiefenmeter zu Buche.


Die restlichen Tage wollten wir nur noch in Morzine verbringen und jeden Morgen hieß es erst mal 45 min zu travlen, was aber gut zum Aufwärmen taugte.


Nach jeden Bike-Tag war der sprung in den Bergfluss natürlich obligatorisch und half durch das super kalte Wasser für eine gute Regeneration.


Gerne kommen wir wieder.
Bis Dahin euer Phillip & Julian

Corner-Stepdown zum riesen Table in Morzine
eine Verrückte Kuhherde auf den Strecken
Entspannte Gaps und Tables...

Mächtig Spaß hat´s gemacht...

Le Panoramic in Châtel

Abends werden die Bikes für den nächsten Tag prepariert und gesäubert

Gute Kurven-Bauer waren am Werk

YEAH BOOII!!

Nach einer kurzen Pause gehts gerat weiter. Das Wetter hat zum Glück die ganze
Zeit mitgespielt.

Wenn er nicht nur filmen würde, wäre er noch ein
viel schnellerer Heizer, als er eh schon ist!

another Table...

yihaaa
Abkühlung im Bach.

Gut gelaunt geht´s Heim. #langeweileimstauselfie

follow the sun on our way home. #whatabeauty


Dienstag, 9. September 2014

Enduro-One in Wipperfürth

Am Wochenende hat es mich ins kleine Wipperfürth im bergischen Land verschlagen.
Hier fand der zweite Lauf der noch recht jungen Enduro-One-Series statt.

Das Event hatte einen familiären Flair und war mit den 6 Stages recht gut organisiert.
Die Strecken vielen, wie das im bergischen Land zu erwarten ist, recht tretlastig aus. Dennoch
haben mir die 5 Stages + Prolog viel Spaß gemacht. Auch das am Samstag nur 2 Stages trainiert werden durften, war was neues...

Im Training fuhr ich dann mit 2 Freunden zusammen die Stages 2 und 3 mehrmals ab, um sie direkt gut in kopf zu haben.

Ab 15 Uhr stand dann der Prolog an. Die Strecke war sehr eng abgesteckt und zwischen durch sehr tretlastig. Auch der Prolog sollte auf Sicht gefahren werden.
Ich ging ziemlich am Ende an den Start. Es wurde in 20 Sekunden Abständen gestartet, was mir leider zum Verhängnis wurde. Ich war recht gut unterwegs und fühlte mich ganz fit. Nach ca. dem ersten Drittel des Prologs musste ich einen vor mir gestarteten Rider in einer Schlüsselstelle überholen. Auch im letzten Drittel, wo man sehr zügig unterwegs war, holte ich noch einen Fahrer ein, der mich etwas ausbremste. Dies kostete mich wertvolle Zeit und ich landete mit 4 anderen Fahrer auf dem 6 Platz.
Diese Ausgangsposition war erst mal nicht schlecht. Doch zufrieden war ich irgendwie damit nicht.

Am nächsten Tag ging es dann recht früh auf die ca. 35 Km lange Strecke. Der erste Transfer betrug mal eben 10 Km über einen sehr flachen Radweg. Endlich an der ersten Stage angekommen, traute sich so richtig Niemand die Stage als erstes auf Sicht zu fahren. Viele Fahrer zögerten, um eventuell schon einige Linien zu sehen.
Ich lies in etwa 4-5 Leute vor und begab mich dann mit ein paar ordentlichen Tritten auf die Stage.
Es ist echt was anderes, wenn man eine Stage auf Sicht fahren muss.
Wie soll hier die Taktik aussehen? Ich beschloss einfach meinen Blick etwas aufzurichten, was mir sowieso helfen würde. Mein zweiter Taktikpunkt bestand darin, die ganze Zeit so viel zu treten wie es geht.
Denn ich hasse dieses Gefühl am Ende einer Stage nicht alles gegeben zu haben.
So mit war es super aufregend und spaßig die Stages auf Sicht zu fahren.

Bis auf die dritte, sehr rutschige Stage, liefen alle Stages ganz gut und ich kam mit der Bestzeit ins Ziel.

Nach dem alle Fahrer im Ziel waren, rutsche ich noch auf den 4. Platz zurück.

Alles im allem war es aber ein super lustiges Wochenende mit alten und neuen Bekannten.

Ride on.
Julian

( gut gemacht, das alle relevanten Infos, wie Startzeit und Rennklasse auf der Nummer stehen)

Als Gewinner der Teamwertung gab es noch einen Kasten Bier. Von links: ich, Christoph Schnettler, Luca Biwer)